NEU: Bose Sport Earbuds im Test

Gerade erst released konnte ich schon die neuen Bose Earbuds testen. Es gibt sie einmal mit ANC (UVP 279€) und ohne ANC (UVP 199€).

Da die ANC Version wesentlich größer/dicker und schwerer ist habe ich mich für die „Sport“ Variante entschieden und sie mit den Apple Airpods Gen.2 verglichen. Als Zuspielgerät habe ich ein iPhone Xs verwendet.

Das Unboxing war unspektakulär, das Pairing klappte reibungslos und dann die erste Ernüchterung. Die Earbuds wollten einfach nicht richtig sitzen, die Flügelspitze wollte einfach nicht in der Ohrmulde festklemmen. Ok, also die größeren Flügel drangemacht und erneut versucht. Diesmal musste ich die Flügel quasi „reindrücken“, aber dann hielten sie. Das Gefühl im Ohr selbst war allerdings unangenehm und ich hörte meinen eigenen Herzschlag… spooky.

Nun Sound on. Von R&B bis Elektro gab’s auf die Ohren. Wechselweise auf Bose und Airpods. Der Klang der Bose ist voluminöser und Bass-lastiger, dafür aber auch irgendwie dumpfer und Blasenartiger. Die Airpods sind per se lauter und breiter im Sound, dafür nicht so tief. Ich habe keine EQ oder Bose App benutzt, sondern nur den Auslieferungszustand getestet.

Während die Touchfunktionen bei den Airpods intuitiv und einwandfrei funktionieren wollten die Bose erst garnicht reagieren. Bis ich herausfand es handelt sich mehr um Wisch statt Touchgesten und mit zweimal nach unten streichen konnte ich dann die Musik anhalten/fortsetzen. Allerdings auch nur wenn ich die richtige Fläche traf. Also leider weniger gut.

Alles in allem für mich klarer Sieg an Apple und auch im Ohr weniger optisch auffällig, siehe Fotos. Last but not least sind die Airpods mit je 4g immernoch leichter als die Earbuds Sport (je 6,75g) und das Case wesentlich kompakter. Im Sale sogar mit induktivem Ladecase zudem nochmal 50€ günstiger. Für mich hat Bose leider die von mir gesetzten hohen Erwartungen nicht erfüllt. Schade.

[NEU] Google Pixel Buds im Selbsttest vs. Apple AirPods

Es ist soweit, die ersten Google Pixel Buds sind verfügbar, so lautete die Überschrift einer Email von vor ein paar Tagen. Nach der Produktvorstellung hatte ich mich auf die Warteliste setzen lassen, aus reiner Neugier. Nachdem ich im zweiten Anlauf dank mittlerweile veröffentlichter Softwareupdates mit den Apple Airpods doch noch warm geworden bin – bis auf ein immer noch leicht vorhandenes Hintergrundrauschen wenn der andere spricht, sowie ein wenig schmerzende Ohrmuscheln nach ein paar Stunden Tragezeit – war ich gespannt was Google da so entgegenzusetzen hat. Da ich generell keine In-Ear „Stopfen“ mag sind dies auch die beiden namenhaftesten Alternativen mit den früher üblichen Kopfhörer-Lösungen für die Ohrmuschel und nicht den Gehörgang. Das Paket kam also ca. 14 Tage später in einem Karton der locker halb so groß gereicht hätte für das kleine quadratische Google Pixel Bud Kästchen. Nach dem öffnen findet man eine kleine Box die nach Pappmaché anmutet und in der sich die Pixel Buds wie eine Art Muschel/Perle Kombi befinden. Die Dose dient gleichzeitig als Ladeschale. Das Koppeln ging schnell vonstatten und die erste Ernüchterung kam beim einsetzen der Buds in die Ohren. Die Schlaufen welche die Hörer in der Ohrmuschel festklemmen und Halt geben sollen sind zwar im Durchmesser verstellbar, aber es stellt sich in keiner Form ein Gefühl des sicheren Sitzes ein. Auch das Plastik mit dem Speaker-Schnabel sitzt eher locker, fast frei schwebend, statt passgenau sich dem inneren der Ohrmuschel anzuschmiegen. Der nächste „Schock“ kam mit dem Soundcheck… was soll ich sagen. Blechern, fiepsig, flach, einfach enttäuschend 😦 Wirklich schade, nach so langer Vorlaufzeit des Produktlaunches und jahrelanger Wettbewerbsbeobachtung ein so unausgereiftes Produkt als Marktführer zu präsentieren macht mich – nicht nur als Produktmanager – fast sprachlos und würde mich als Verantwortlichem beschämen. Hier scheinen jegliche Produktentwicklungsmechaniken, von empirischen Studien, A/B Testing in bzw. mit der Zielgruppe über Design Thinking Absatz bis hin zu Agile/Lean-Management vernachlässigt worden zu sein. Da fällt mir nur der Gelbe Seiten Slogan ein: „hätten Sie mal jemanden gefragt der sich damit auskennt“. Retourenschein ist schon ausgedruckt und ich weiß meine Airpods wieder mal umso mehr zu schätzen. Sie funktionieren einfach EINFACH und haben zudem (unter Berücksichtigung der gegebenen Qualitätsverluste bei drahtloser Übertragungs-Technik) einen annehmbaren Klang. Aber wie immer gilt: Check it selber out!

ProCase Halter für Apple AirPods mit Gürtelclip im Test

Da ich meine AirPods gerne bei mir habe, aber nie so richtig zufrieden mit der Verstauung des Cases war – in der Jacke zu schwer und störend, ebenso in der Jeans usw. – freute ich mich über die Alternative des Clips, der wie zu alten Handy-Zeiten ermöglicht das Case einfach irgendwo anzuklemmen, z.B. an der Innenseite Hosentasche, so dass das Case geschützt ist aber eben nicht bis unten in der Tasche rutscht und stört. Ich muss sagen ich möchte den Clip nicht mehr missen und unter zehn Euro ein echter Schnapper wie ich finde. Check it out!

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