Unfallmeldedienst – ein Stecker der Leben rettet [UMD]

Ab 2018 müssen alle Neuwagen gemäß Beschluß der Europäischen Kommission mit einem automatischen Notrufsystem (kurz eCall) ausgestattet sein um z.B. bei einem Unfall bei dem der/die Beteiligte(n) oder Dritte nicht mehr in der Lage sind selbst Hilfe zu rufen schnell zur Stelle zu sein. Es wird erwartet so mehr als 2.500 Leben pro Jahr zu retten. Für die Mehrheit der Bevölkerung welche wie ich ein Fahrzeug älteren Baujahres als 2018 fahren gibt es in Zusammenarbeit von Bosch und der meisten Versicherer eine 12V Kfz-Stecker Lösung zum Nachrüsten. Diese wird via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt und über eine App gesteuert. Dahinter liegt ihr Versicherungsvertrag und alle relevanten Informationen. Sobald der Stecker über die eingebauten Sensoren eine Kollision feststellt baut er einen Anruf zur Leistelle auf die nach dem Wohlbefinden fragt. Wird der Anruf nicht beantwortet wird direkt zu den übermittelten GPS Daten Hilfe geschickt. Auch eine manuelle Option zum Anfordern von Hilfe oder auch Pannendienst unterstützt die App. Für jemanden wie mich der oft Nachts alleine auf der Autobahn unterwegs ist eine beruhigende Erfindung nicht im schlimmsten Fall unbemerkt stundenlang irgendwo verunfallt zu liegen oder gar zu verbluten o.ä., so retttete dieser Stecker einem Nutzer in beschriebener Situation das Leben als er durch Sekundenschlaf sich mehrfach überschlug und bewusstlos im Strassengraben lag. Ich hoffe die Notfallfunktion NIE ausprobieren zu müssen, aber sollte es einmal der Fall sein und es mein Leben retten, waren es die am besten investierten 2€/Monat meines Lebens. Je nach Versicherung gibt es den Stecker inkl. Unfallmeldedienst ab 9€/Jahr. Per Klick auf’s Foto kommt ihr zur Informationsseite und bei eurem Versicherer zum Produkt. Safe journey!

Nach dem Rasenmähen ist vor dem Rasen schneiden… aber womit? Mein Tipp, hier.

Passend zum letzten Blog-Post schreib ich gleich diesen hier mal hinterher, nämlich über das was nach dem Rasenmähen zu tun ist: Rasenkanten schneiden und Hecken-/Sträucher beischneiden. Dazu haben wir ein paar wenig Vertrauen erweckende Relikte der Vorzeit im Schuppen, so dass ich vor einigen Monaten zugriff, als ich im Discounter mit dem Slogan „…lohnt sich“ ein Angebot für eine Akku Rasen- und Strauchschere zu 18,99 EUR sah (siehe Bild unter dem Beitrag). Grundsätzlich muss ich sagen ist es schon eine große Hilfe und Arbeitserleichterung bei der Gartenarbeit. Auch ist der verstellbare Griff sowie die Sicherheitsmechanik mit einer Stecksicherung gut. Leider wirkt allerdings alles sehr billig verarbeitet und die Wechselplatten der Aufsätze trieften nur so vor Fettschmiere. In der Praxis fehlt es ein wenig an Power und Dynamik. Daher kann ich ein solches Hilfsmittel grundsätzlich sehr empfehlen, aber statt dem Discounterprodukt rate ich eher etwas mehr auszugeben um länger + mehr Freude daran zu habe.

Hier meine Tipp – Bosch DIY Isio: http://amzn.to/2vNMyDf

Rasenmäher gesucht und gefunden. Bosch DIY Rotak 40 im Praxistest.

Vorweg gesagt, jede Mietpartei ist wechselweise mit der Gartenpflege dran, wozu im Geräteschuppen u.a. ein Rasenmäher parat steht. Als vor wenigen Wochen der alter Rasenmäher (von Wolf, 32er Schnittbreite, 25L Korb, …) an der Steckeraufnahme den Geist aufgab und der von der Hausverwaltung gerufene Elektroneister nur noch den Schrottwert bestätigte, bekam ich den Auftrag mich um einen neuen bis max 200€ zu kümmern. Da es also zusätzlich zu meinem Anspruch nach Preis-/Leistung nun für mich auch noch darum ging die anderen Mieter sowie die Hausverwaltung zufrieden zu stellen war mein Ehrgeiz geweckt und ich machte mich auf die Suche. Die erste Fragestellung war nach der Betriebsart. Benzin, nein, zu gefährlich im Haus mit Kindern und freiem Zugang. Akku, leider vom Elektriker wegen Aussenlagerung in undichtem Schuppen abgeraten, zudem ausser Budget. Handmäher, zu mühsam für die meisten im Haus, zudem nicht gewünscht. Blieb es also bei einem Elektromäher mit Kabelaufnahme. Als nächstes die Frage nach „was ist allen wohl besonders wichtig“: mehr Schnittbreite, größerer Auffangkorb, besseres Handling und saubereres Mähen (weniger verstopfen). Hieraus ergab sich dann unter Zuhilfenahme der üblichen Bewertungs- und Vergleichsportale sowie eingehender Internetrecherche ein recht klares Bild für die präferierte Auswahl. Ein Bosch DIY Rotak sollte es sein. Neuartige ergonomische Griffe und top Rezensionen. Auch der Preis stimmte. Dank 20% Rabattaktion konnte ich den Rotak 40 mit 40cm Schnittbreite, 50L Korb und 1700 Watt für 141 Euro ergattern, was die Hausverwaltung sehr erfreute. Nach den ersten zwei Mäh-Sessions sind alle rundum zufrieden und die scharfen Rotoren mahnen echt zur Obacht. Den Garten von ca. 120-150qm schafft man nun mit nur einer Korbleerung und die Ergonomie erweist sich als praktisch, viel angenehmer als der übliche dünne Metallbügel den man sonst bedienen muss. Dank Schnellverschlüssen lässt sich die Griffkonstruktion schnell platzsparend umlegen, so dass er super in den kleinen Geräteschuppen passt. Alles in allem ein klarer Kauftipp.

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