Madeleines made in France im Geschmackstest [Edeka]

Zum Kaffee darf’s gern auch mal ein Plunder, Keks oder Stückchen Kuchen sein. Diesmal fiel die Wahl auf die Madeleines der Edeka Hausmarke, da mich Preis-/Leistung gepaart mit Optik/Haptik ansprach. Ich habe schon einiges an gutem Gebäck in Frankreich gegessen, daher war ich sehr gespannt auf den Geschmackstest. Das Produktmarketingteam hat vorab ganze Arbeit geleistet und alle wesentlichen Faktoren wie 24% Eier, 5% Butter, original frz. Rezeptur und Herstellung in Frankreich auf der Umverpackung gut präsent aufgebracht. Dennoch bleiben faktisch 30% Zucker (7,7g je 25g Madeleine, dies entspricht ungefähr einem kleinen Kinderriegel zum Vergleich und beinahe 10% des täglichen Tagesbedarfs) als Bestandteil, daher ist Genuß statt Völlerei angesagt. Aber das Wichtigste: es schmeckt ausgezeichnet! Ein bis zwei zu einer guten Tasse Kaffee und die Welt steht einen Moment still. Nicht zu süß, nicht hefig, nicht klätschig oder glitschig, richtig schön fein und lecker. Einzeln abgepackt ist zwar nicht so umweltfreundlich, aber für die jeweils frische Konsistenz bei Verzehr und flexible Mitnahme durchaus zuträglich. Insgesamt sind 10 x 25g in dem Beutel enthalten und zu 1,69€ macht das einen Stückpreis von gerundet 17ct was durchaus ok ist für die gute Qualität und kein Made in Chemielabor 😉 Wie immer gilt: check it selber out if you like – if not, auch ok 🙂

Wucher oder gerechtfertigt? Multipack vs. Einzeldose…

Edeka Mitarbeiter müssen fürstliche Gehälter bekommen, wenn allein durch das aufschneiden der Folie und einzeln in’s Regal stellens des 12er Pack der 150ml Mini Coca-Cola Dosen aus 39ct/Dose plötzlich 49ct/Dose werden lassen. Über 25% Preissteigerung durch einmaliges handling. Umgerechnet überspitzt ergibt das bei Annahme von händischem entpacken 2er 12er Sets in 1min bei dementsprechend 2,40€ Preisplus mal 60 = Stundenlohn von 144€ 🙂 Natürlich wird Herr Edeka davon nicht alles seinen fleißigen Mitarbeitern durchreichen, aber auch die Hälfte ist noch stattlich für diese recht anspruchslosevolle Tätigkeit 😉 Ob ich mich zumindest auf 400€ mal bewerben soll… die wären ja schnell getan 🙂

Flammkuchen leicht gemacht, Selbsttest

So, was essen wir denn Heute? Hmm, wie wäre es mit Flammkuchen. Zugegeben, der Appetit darauf kam schon am Wochenende auf dem Eine-Stadt Fest in Mönchengladbach, aber 7,50 EUR für ein Stück hatte mich dann doch vom Verzehr abgehalten… nun also selbstgemacht, für nur 3,44 EUR das ganze Blech 😛 Und damit es auch den Küchenhonks wie mir easy gelingt nehmen wir den tollen Fertigteig auf Backpapier vom Edeka (1,69€), bestreichen ihn mit einem Becher Creme Fraich (0,59€) und verteilen 1 kleingehackte Zwiebel (0,17€) und eine Packung Schinkenspeck (0,99€) darauf. Dann für 12-15min bei 220Grad (Umluft) in den Ofen. Fertig sind im Handumdrehen 6 große Stücke Elsässer Flammkuchen. Ergebnis: Einfach, Lecker, Schnell! Und günstig.